Wand(l)ungen
Überlegungen zum primären Element der Architektur

Das Thema der primitiven, ursprünglichen Behausung des Menschen zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Architekturtheorie. Mit ihren Modellen der Urhütte versuchten die Exegeten der verschiedenen Epochen, die den Künsten zugewiesene Idee der Naturnachahmung für die Architektur nachzuweisen und zugleich ein Muster der architektonischen Ordnungen zu begründen. Doch lässt sich in den Debatten um das einfache Bauen auch die Suche nach dem primären Element der Architektur verfolgen. An den Positionen von Marc-Antoine Laugier, Johann Wolfgang von Goethe und Gottfried Semper, die exemplarisch für den Zeitraum von etwas mehr als einhundert Jahren zwischen der Mitte des 18. und dem Ende des 19. Jahrhunderts stehen sollen, zeigt sich eine grundlegende Verschiebung in der Wertung architektonischer Elemente.

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